2011

Nicht winterfest
Mit der „Wiederkehr des Staates“ ist es nicht weit her. Bei den Grundaufgaben der Daseinsvorsorge ist er noch nicht angekommen
(Manuskript Nicht winterfest 2011)

Kein Fall für Radikalismus
Die tunesische Krise ist nur durch graduelle Veränderungen zu lösen. Dies könnte auch der Mittelmeerunion eine neue Bedeutung verleihen
(Manuskript Tunesien 2011)

Schuldenföderalismus?
Der Haushaltsskandal in NRW zeigt, dass die Verantwortungsgrenzen zwischen Bund, Ländern und Gemeinden nicht richtig definiert sind
(Manuskript NRW Schuldenpolitik 2011)

Sozialer Aufstieg geht anders
Eine staatliche Frauenquote ist Gift für jede offene Gesellschaft
(Manuskript Frauenquote 2011)

Schwarz-grün, ohne Zukunft
Die Hamburger Wahl wird keinen Neuanfang setzen, sondern nur das Ende einer bodenlosen Koalition
(Manuskript Schwarz-grün ohne Zukunft 2011)

Die Geburt einer neuen Nationenwelt?
Die Volksbewegungen am Südufer des Mittelmeers entdecken ihre Länder neu. Noch nie war die arabische Welt so pluralistisch
(Manuskript Neue arabische Nationenwelt 2011)

Heimliche Gesetzgeber
Versicherungsverträge, Tarifrecht, Gewaltverbrechen – viele Richter machen ihre eigene Politik. Ihre Erwägungsgründe sind dabei oft dubios und der demokratischen Willensbildung entzogen
(Manuskript Die verdeckte Politik der Gerichte 2011)

Der Ernst der Moderne
Die Gefährdungen der Menschheit können nicht einfach „abgeschaltet“ werden. Seit dem 11.März sehen wir deutlicher, dass das Unglück auf Dauer zu unserer Welt gehören wird
(Manuskript Fukushima 2011)

Die Grenzen der Ökonomie
Kann die Wirtschaft „grün“ werden? Nein, denn eine Berücksichtigung aller Umweltfolgen würde uferlose Kosten aufsummieren. Ein Plädoyer für die realwirtschaftliche Vernunft
(Manuskript Grenzen der Wirtschaft)

Moral ist kein Politikersatz
Die deutsche Politik neigt immer mehr zum Prinzipiellen und verurteilt sich zur Unbeweglichkeit
(Manuskript Moral und Politik)

Ein zwiespältiger 1. Mai
Mitten im grünen Stimmungsumschwung in Deutschland fällt den Gewerkschaften ihre Positionsbestimmung nicht leicht
(Manuskript Mai 2011)

Wind und Atom
Ist es wirklich klug, alles auf den Ausbau regenerativer Energien zu setzen? Dann wird aus der netten Kleinteiligkeit ein schwerfälliger Großapparat werden
(Manuskript Wind und Atom)

Der Zauber der Dinge
Die Konsumkritik irrt: Ohne die tägliche Gütervielfalt wäre das Glück des Lebens gar nicht greifbar. Der Konsum lehrt uns, die Welt zu lieben.
(Manuskript Zauber der Dinge)

Der Palästina-Konflikt, relativiert
Aus den arabischen Demokratiebewegungen spricht der Wunsch nach einer eigenen Zukunft. Die Provokationen an der israelischen Grenze führen zurück zur Vergangenheit   (Manuskript Palästina 2011)

Politik des Ausstiegs
Nach der Libyen-Verweigerung und dem Abschalten der Atomkraft steht nun der Abschied vom Euro-Stabilitätspakt auf der Tagesordnung.
(Manuskript Politik des Ausstiegs)

Landschaft unter Strom
Wenn Wind, Sonne und Biomasse zur Hauptsäule der Energieversorgung gemacht werden sollen, steht dem ländlichen Raum eine unruhige Zukunft bevor
(Manuskript Der große Umbau)

Jugend am Mittelmeer
Am arabischen und am europäischen Ufer des Mittelmeers gehen junge Leute auf die Straße. Aber die Lage und die Stimmung sind grundverschieden
(Manuskript Jugend am Mittelmeer)

Am Ende hilft nur der Konkurs
Ein Schuldenschnitt ist ein ernster Eingriff. Aber ungleich schlimmer ist ein finanzpolitischer Ausnahmezustand auf Dauer. Er zerstört die Demokratie
(Manuskript Staatsbankrott)

Die Tugend des Ingenieurs
Der „Stresstest“ zeigt, dass das Projekt Stuttgart 21 zu unrecht unter Generalverdacht gestellt wurde. Aber ist man hierzulande überhaupt noch bereit, die Autorität technischer Argumente anzuerkennen?
(Manuskript Ingenieurstugend)

Die falsche Bildung
Wer den Fachkräftemangel beklagt, darf von der Fehlorientierung an Schulen und Hochschulen nicht schweigen
(Manuskript Die falsche Bildung)

Staatlicher Schutz, ein Bürgerrecht
Gegenüber einer zunehmenden Gewalt, die jeden treffen kann, fühlen sich die Menschen alleingelassen. Aber diese Situation wurde durch Entscheidungen herbeigeführt
(Manuskript Bürgerrecht)

Ohne Gesetz und Vertrag
Was jetzt unter dem Titel „Euro-Stabilisierung“ dem Bundestag vorgesetzt wird, bricht mit der guten Tradition europäischer Konstruktion
(Manuskript Europa ohne Gesetz)

Die Hauptstadt, willenlos?
Berlin war einmal berühmt für seine Fähigkeit, Widrigkeiten zu trotzen. Doch im Wahljahr 2011 gibt es ein Tabu für alle anstrengenden Themen.
(Manuskript Berlin willenlos)

Die Ressource des Glaubens
Eine Gesellschaft, die sich ganz auf das Multikulturelle verlegt, verliert den Sinn für das Einzigartige. Die Religion ist ihr blinder Fleck
(Manuskript Ressource des Glaubens)

Das Mittelmeerproblem
Die Europäische Union ist ein System, das für Niedrigertrag-Länder keinen Platz hat. Das muss sich ändern.
(Manuskript Mittelmeerproblem 2011)

Mehr als nur Beton
Die großen Bauvorhaben für Verkehr und Energie werden zu Prüfsteinen, ob die Politik in der Lage ist, die Gemeingüter des Staates weiterzuentwickeln
(Manuskript Gemeingüter)

Zurück nach Griechenland
Die Idee einer Volksabstimmung rückt Athen wieder in den Fokus der Schuldenkrise. Es wird deutlich, dass beim Ausgangsproblem nichts geregelt ist
(Manuskript Zurück nach Griechenland)

Die gute Macht des Geldes
In ihrem Widerstand gegen die Überschuldung des Sozialstaats agieren die Märkte im Sinn unserer Verfassung. Sie sind kritischer Teil der Demokratie
(Manuskript Schulden und Demokratie 2011)

Gewaltbereitschaft
Die Mordserie gegen Migranten kommt zu einem Zeitpunkt, wo die rechtsradikale Ideologie an Einfluss verliert. Doch gleichzeitig vermehren sich die monströsen Grausamkeiten einzelner Gruppen und Täter
(Manuskript Gewaltbereitschaft)

Wut-Bürger und Weiterbau-Bürger
Die Volksabstimmung über Stuttgart 21 zeigt, dass in Deutschland auch große Umbauten eine Bürgermehrheit finden. Aber diese Mehrheit kommt in der öffentlichen Wahrnehmung zu kurz.
(Manuskript Volksabstimmung S21)

Europa wird von Nationen bewegt
Der Brüsseler Gipfel hat gezeigt, dass der freie Vertrag einzelner Staaten oft mehr bewegen kann als eine Zwangsgemeinschaft aller
(Manuskript Nationen bewegen Europa)