2014

Rückzug aus der Mitte
Politik, die sich auf den christlichen Glauben stützt, hat in Deutschland viel erreicht. Doch für die Leistungsträger scheint sie sich gegenwärtig nicht mehr zu interessieren
(Manuskript 2014 Christliches Politikversagen)

In der Mittelbau der Welt
Schwellenländer haben wesentlich dazu beigetragen, dass ein Großteil der Menschheit heute ein besseres Leben führen kann. Wir aber laufen Gefahr, diese Gesellschaften zu einseitig an unseren Maßstäben zu messen.
(Manuskript 2014 Schwellenländer)

Respektiert die Stadtplätze!
Die Besetzung des Berliner Oranienplatzes wird zu einer Affäre ohne Ende, weil die Politik nur noch Interessengruppen kennt und keine öffentlichen Güter
(Manuskript 2014 Oranienlatz)

Auf nach Kleineuropa?
In der Ukraine-Krise hat die Europäische Union eine neue Spannungspolitik gegenüber Russland betrieben. Es zeigt sich, dass sie im Zweifelsfall ihre Interessen als Machtkartell über die europäisch-asiatischen Verbindungen stellt.
(Manuskript 2014 Ukraine)

Völkerrecht als Staatenbildner?
In der Ukraine-Krise werden immer wieder Rechtsprinzipien als übergeordnete Instanz beschworen. Doch eine zukunftsfähige Staatenwelt in der Region wird auf diesem Weg nicht erreicht werden.
(Manuskript 2014 Völkerrecht ist kein Staatsersatz)

Von der Arbeit spricht niemand
Beim deutschen Pflegesystem ist schnell von Misshandlungen oder gar Menschenrechtsverletzungen die Rede. Doch das trifft die Grundproblemen nicht.
(Manuskript 2014 Pflegemisere)

Eine bildungsfremde Ideologie
Unter dem Leitwort „Inklusion“  haben im vergangenen Schuljahr massive Eingriffe in den Unterricht stattgefunden. Es zeigt sich, dass es dabei gar nicht um ein besseres Lernen geht
(Manuskript 2014 Inklusion)

Ernstfall Frankreich
Der Fall Frankreich überfordert das Politiksystem der EU.  Wenn ein Land vor existenziellen Umbauten steht, ist das Modell „Souveränität“ besser als das Modell „Retten und Reformieren von höherer Hand“.
(Manuskript 2014 Ernstfall Frankreich)

Über die Souveränität
In Zeiten, in denen Politik zum bloßen Moderieren von Interessen geworden ist, erscheint die selbstverantwortliche Einheit eines Staatswesens zu Unrecht als Konzept von gestern.
(Manuskript 2014 Souveränität)

Die Maut ist richtig
Im international befahrenen Straßennetz Deutschlands sind Nutzungsgebühren auf Dauer unentbehrlich. Mit dem Unsinn einer neuen Infrastruktursteuer hat das nichts zu tun.
(Manuskript 2014 Maut)

Ein Fall von Marktbeherrschung
Die Blockaden des Bahn- und Flugverkehrs durch zwei kleine Spartenverbände sind krass unverhältnismäßig. Hier ist eine Macht im Land entstanden, die nur der Gesetzgeber wieder bändigen kann.
(Manuskript 2014 Lokführer-Streik)

Die Verwandlung der Europäischen Union
Zu den Grundannahmen der gegenwärtigen Politik gehört, dass das europäische Projekt Offenheit und Freiheit bedeute und jede Alternative demgegenüber nur engherziger sein könne. Doch dies Verhältnis hat sich inzwischen umgekehrt.
(Manuskript 2014 Europas Verwandlung)

Erosion der Mitte
Infrastrukturen sind Zivilisationsträger. Ihre Krise zeigt, wie weitgehend unsere Zeit die technischen Fundamente eines modernen Landes aus den Augen verloren hat. Wo das Soziale und das Naturnahe als Leitbilder dominieren, wird die konstruktive Vermittlung dazwischen vernachlässigt.
(Manuskript 2014 Infrastrukturkrise)

Die Würde des Notausgangs
Die Palliativmedizin ist eine wichtige Errungenschaft, aber sie taugt nicht als Generalalternative in der Diskussion um die Sterbehilfe.
(Manuskript 2014 Sterbehilfe)

Die Drogenwende ist gescheitert
„Verbote helfen nichts“ war lange Zeit die Devise im Kampf gegen die Suchtgefahren. Der Görlitzer Park in Berlin zwingt zum Umdenken.
(Manuskript 2014 Drogenwende)

Political design oder: Wir basteln uns einen Populisten
Über den gegenwärtigen Versuch, in Deutschland und Europa die zulässige und unzulässige Form politischer Opposition festzulegen
(Manuskript 2014 Political Design)

Die Migrationskrise
Die anschwellenden Migrantenströme nach Deutschland sind kein Naturereignis, dessen höhere Gewalt keine Alternativen lässt. Vielmehr werden die gesetzlichen Mittel nicht eingesetzt, die jedem modernen Staatwesen zur Verfügung stehen.
(Manuskript 2014 Migrationskrise)